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6.06.21

Für die Gefängnisseelsorge

Neben der seelsorglichen Arbeit erfüllt die Gefängnisseelsorge ihren diakonischen Auftrag durch die Unterstützung mittelloser Gefangener und ihrer Familien. Vater-Kind-Projekte haben einen hohen Stellenwert. Es werden zum Beispiel fremdsprachige Bibeln beschafft, kulturelle Veranstaltungen ermöglicht und Rüstzeiten für die Bediensteten im Strafvollzug angeboten.

In den Gefängnissen auf dem Gebiet unserer Kirche in Hessen und Rheinland-Pfalz sind 5.600 Männer, Frauen und Jugendliche inhaftiert. Sie kommen aus über 60 Nationen. 19 Gefängnisseelsorgerinnen und -seelsorger arbeiten in multireligiösem Kontext. Viele Gefangene kommen aus armen Verhältnissen, sind krank, ein großer Teil ist drogenabhängig. Ihre Familien leben oft unter schwierigen sozialen Bedingungen. Die Gefängnisseelsorge hilft bedürftigen Gefangenen und ihren Familien durch die Übernahme von Fahrtkosten für Besuche, die Unterstützung mittelloser Gefangener und den Bezug von Literatur und Bibeln in verschiedenen Sprachen. Sie ermöglicht kulturelle Veranstaltungen. Sie arbeitet mit den Familien der Gefangenen in Vater-Kind-Projekten und Familienbegegnungstagen in der Haft. Die Gefängnisseelsorge steht auch den Bediensteten im Strafvollzug zur Verfügung. Sie organisiert geistliche Angebote und Studienfahrten. Sie versucht, in ausweglosen Momenten des Lebens die Hoffnung auf Befreiung lebendig zu halten.

www.gefaengnisseelsorge.de


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